Cannstatter Stolperstein-Initiative

„Behandlung empfohlen“. NS-Medizinverbrechen in Stuttgart - wie geht die Stadt damit um?

Mit dieser Veranstaltung führt der Arbeitskreis Euthanasie der Stuttgarter Stolperstein-Initiativen in die Thematik der NS-Medizinverbrechen ein. Aus gegebenem Anlass will er auch dazu ermuntern, sich an der Diskussion um ein angemessenes Zeichen der Erinnerung zu beteiligen. Denn die seit Jahrzehnten bekannte Tatsache, dass Stuttgart von 1943 bis 1945 Standort einer “Kinderfachabteilung“ war, in der zahlreiche Kinder zu Tode „behandelt“ wurden, hat man bis in jüngste Zeit beharrlich verschwiegen.
Wie geht Stuttgart mit hier verübten Medizinverbrechen um, fragt deshalb Martin Rexer. Neueste Forschungsergebnisse zum Thema legt Dr. Karl-Horst Marquart vor. Über Stuttgarter Kindermorde berichten Matthias H. Enneper und Inge Möller. Musikalisch wird die Veranstaltung von der Musikgruppe der Karl-Schubert Werkstätten in Filderstadt umrahmt.

Freitag, den 4. März 2016, Rathaus Stuttgart, Mittlerer Sitzungssaal, 4. OG, Beginn 19 Uhr, Eintritt frei
rr 22.02-2016

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