Cannstatter Stolperstein-Initiative

Elise-Maria Hörz

Einflussreiche Fürsprecher haben die Opfer der NS-„Euthanasie“ nicht gefunden. Wäre es zu einer „Wiedergutmachung“ auch für die zweitgrößte Opfergruppe des rassenideologisch motivierten Mordens gekommen, wären vielleicht Akten mit Hinweisen auf die Biografie der Opfer entstanden. So aber sind nicht einmal alle Opfer bekannt und macht es Mühe, wenigstens die Lebensdaten deren zu ermitteln, auf deren Spuren die Forschung stößt. Ausrotten und dem Vergessen anheim geben, hieß das Ziel der der NS-Täter. „Die Würde des Menschen ist unantastbar“, steht im Grundgesetz. Else-Maria Hörz ist das Grundrecht auf Leben genommen worden. Ihr Stolperstein soll daran und an die menschliche Hybris erinnern.

Das Wohnhaus von Elise Hörz, aufgenommen 2012.

Martin-Luther-Straße 26, Stolperstein verlegt am 23. November 2011.

© Text: Rainer Redies, Cannstatter Stolperstein-Initiative
© Bilder: Anke Redies, Cannstatter Stolperstein-Initiative

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