Cannstatter Stolperstein-Initiative

Familie Alfred Kaufmann: Von der Neckarvorstadt nach Auschwitz

Karoline Kaufmann (undatiert). Alfred Kaufmann (undatiert).
SS-Unterscharführer Ernst Heinrichson hat das übliche, nach Berlin, Oranienburg und Auschwitz abgehende Fernschreiben (Aktenzeichen XXVb-149) aufgesetzt, das die Abfahrt von Transport D 901/22 ankündigt. Aus dem von SS-Unterscharführer Horst Ahnert unterzeichneten Telex geht hervor, dass die Abfahrt vom Bahnhof Bourget/Drancy am 2. September um 8.55 Uhr erfolgt ist, dass der Transport 1000 Juden betrifft und Unteroffizier Weise Chef der Wachmannschaft ist.“1 Ehe dieser 27. Transport des Reichssicherheitshauptamts aus Frankreich Auschwitz am 4. September erreicht, wird in Cosel (Koźle) eine unbekannte Zahl gesunder Männer ausgewählt und von der Organisation Schmelt2 Arbeitslagern wie Blechhammer, Johannisdorf, Kochanowitz, Oderberg usw. zugeführt.3 Eine zweite Selektion findet auf der Rampe in Auschwitz statt, sie betrifft 10 Männer und 113 Frauen. Insgesamt, wird angenommen, haben etwa 30 Personen diesen Transport überlebt.

Zu den Unglücklichen dieses Geschehens gehörten Alfred und Caroline Kaufmann4 und ihre 15-jährige Tochter Rosa. Ihre Leben endeten mit großer Wahrscheinlichkeit sofort nach ihrer Ankunft in einer der Gaskammern des Vernichtungslagers. Dass einer von ihnen die Auschwitz-Befreiung am 27. Januar 1945 durch die Rote Armee miterlebt hat, muss nach dem oben Gesagten und mangels späterer Nachrichten ausgeschlossen werden. Amtliche Einträge, wenige Briefe und ferne Erinnerungen des Neffen Bruno Kaufmann sind die Quellen, aus denen sich ein Bild der letzten, von Judenverfolgung und Krieg geprägten Jahre der Familie wenigstens andeutungsweise zeichnen lässt.

Rosl Kaufmann, Ausschnitt aus einem Klassenfoto, ca. 1933.Caroline Kaufmann, geborene Bonem hat in Metz das Licht der Welt erblickt und war seit 16. Januar 1923 mit dem Viehhändler Alfred Kaufmann verheiratet. Ihr erstes Kind hat die Geburt nicht überlebt, ihr jüngstes, Herbert, kam am 24. Dezember 1929 in Cannstatt zur Welt, ertrank aber, keine acht Jahre alt, am 22. Mai 1929 im Neckar. Herberts Schwester Rosl, am 7. März 1926 in Cannstatt geboren, war drei Jahre alt, als dieses Unglück geschah.

Ihre Lebensmitte hatte Familie Kaufmann, die der israelitischen Gemeinde Cannstatt5 angehörte, schon seit den Zwanzigerjahren in der dortigen Neckarvorstadt, wo sie zusammen mit Großvater Isaak das Haus Hallstraße 28 besaß und bewohnte. Im Gegensatz zu den anderen Mitbewohnern – einem Flaschner, einem Schreiner und einem ehemaligen Wirt – verfügte Alfred Kaufmann schon Ende der Zwanzigerjahre über Telefon und – wie sein Neffe erinnert – ein Auto. Das lässt, nimmt man den Hausbesitz hinzu, auf gediegenen Wohlstand schließen. Wie schon sein Vater Isaak übte Alfred Kaufmann den Beruf eines Viehhändlers aus, und zwar zusammen mit seinem Bruder Jakob, der in der Wiesbadener Straße wohnte. Für das Vieh, mit dem sie handelten, hatten die beiden im Winnender „Hirsch“ einen Stall.6

Dass die Kaufmanns wie alle Juden unter Diskriminierung und Verfolgung zu leiden hatten, lässt sich beweisen. Schon im Verzeichnis jüdischer Geschäfte, das 1935 unter dem Titel „Deutscher kaufe nicht beim Juden“ erschien, werden die Brüder genannt. Im Februar 1937 ließ dann der Bürgermeister von Winnenden polizeilich beobachten, ob und wie viele Juden am dortigen Viehmarkt teilnahmen. Aufgrund einer Meldung vom 10. Februar ließ er bereits am folgenden Tag protokollieren, er gedenke zu verfügen, „dass Juden zu den hiesigen Viehmärkten künftig keinen Zutritt mehr haben und Vieh von jüdischen Händlern von den hiesigen Viehmärkten ausgeschlossen ist.“ Drei Wochen später, am 1. März, wurde diese Verfügung mit sofortiger Wirkung bekannt gegeben. Bereits am 3. März meldet ein Hauptwachtmeister, die Vorschrift sei beachtet worden, allerdings hätten die Kaufmanns in ihrer Stallung Marktstraße 10 Viehverkäufe getätigt.7 Dass der Winnender Bürgermeister auch dies bald zu unterbinden wusste, darf unterstellt werden, zumal ein Nachbar am „Judenstall“ der Kaufmanns Anstoß nahm und, ganz der antisemitischen Stimmung vertrauend, zu beseitigen hoffte.8

Einen weiteren Beleg für den Verlust der Lebensgrundlage Alfred Kaufmanns und seiner Familie liefert das Stuttgarter Adressbuch 1938: Ihr Haus in der Hallstraße hat einen neuen Besitzer, ist also „arisiert“ worden, und die Familie ist ins „Judenhaus“ Daimlerstraße 56 gezogen. Spätestens jetzt muss der Plan gereift sein, Deutschland zu verlassen. Am 15. Februar 1939 gratulieren sie noch aus Cannstatt Alfreds Neffen Bruno Kaufmann, dem die Auswanderung nach USA geglückt ist, zum Geburtstag und wünschen ihm ein „frohes Wiedersehen“ mit den Seinen. Zwei Monate später, am 23. April folgt ein Brief aus Differdange in Luxemburg, wohin die Familie zu Carolines Verwandten geflüchtet ist. Alfed Kaufmann berichtet über die Grenzkontrolle in Kehl, wo sie „so ziemlich ausgezogen“ wurden, und über die Auflage der luxemburgischen Behörden, im Hotel zu wohnen. Er klagt über Spannungen mit der Verwandtschaft und bedauert, nicht arbeiten zu dürfen. Aus weiteren neun Briefen an den Neffen wird ersichtlich, dass die Familie auf ein Affidavit amerikanischer Verwandter hofft, um auswandern zu können. Zwischenzeitlich bekommt sie immerhin eine Wohnung zugewiesen, sodass sie den Großvater wieder zu sich nehmen kann. Sogar die eigenen Möbel sind eingetroffen, zwar beschädigt, aber jetzt, heißt es, wäre alles recht, wenn sie bleiben und vor allem arbeiten dürften. Ein Verdienst wäre unter anderem deshalb wichtig, weil die Verwandtschaft befürchtet, die Barschaft der Kaufmanns würde aufgezehrt und am Ende bleibe nichts für die Ausreise übrig. Bittere Töne werden Ende Juni 1939 vernehmbar, wenn Alfred Kaufmann klagt, ein paar Radaubrüder hätten die Juden zu weniger als Sklaven gemacht. Das Beste wäre gewesen, fährt er fort, sie hätten ihnen gleich das Leben genommen, so aber müsse man wandern. Zur Verdüsterung des Bildes trägt auch der Großvater mit seinem Spruch bei, dass alle sterben, nur er nicht.

„Nun haben wir den Salat“, beginnt Alfred Kaufmann seinen Brief vom 3. September und meint, der Beginn des Krieges sei das letzte Vabanquespiel, das Hitler sich leiste. Traurig sei es, dass Brunos Eltern und seine Schwester Hanna nicht mehr ausreisen könnten, obwohl sie drei Tage vor Kriegsausbruch Visa nach Chile erhalten hätten. Im Oktober wird von den Cannstattern mitgeteilt, sie seien wohlauf, sowohl Brunos Vater Jakob wie auch seine Schwester Hanna gingen täglich zur Arbeit. „Hoffen wir nun“, schreibt Alfred, „dass Deine l[ieben] Eltern nicht auswandern müssen und wir wieder zurück können in unser geliebtes Schwabenland, sei es auch nur, um einigen die Gosch zu verhauen …“. Grüße des Großvaters fügt Caroline hinzu und berichtet9, er habe noch gut gefastet in diesem Jahr. Es folgt wie in fast jedem Brief, der Wunsch, arbeiten zu dürfen, und ganz zuletzt der Hinweis, dass auf dem Konsulat kein Affidavit eingetroffen war. Im Folgenden wird die Klage über die Verwandtschaft, die sich von der Not ihrer jüdischen Glaubensbrüder in Deutschland unbeeindruckt zeigt, immer lauter, zumal die luxemburgischen Behörden auf Dauer keinen Aufenthalt genehmigen wollten. Brunos Briefe aus den USA sind inzwischen fast fünf Wochen unterwegs, Nachrichten aus Cannstatt treffen erst nach zehn Tagen ein. Auch über gravierende politische Ereignisse waren die Kaufmanns offenbar nicht mehr aktuell informiert. Im Januar 1940 muss die Familie ihr Wohnzimmer verkaufen, damit Alfred Kaufmann sich einer Nabel- und Leistebruchoperation unterziehen kann, weil er „mit diesen Sachen doch nicht nach USA kann“. Er wünscht sich, loszukommen „vom Gnadenbrot meiner Schwiegereltern“, Caroline hofft, Bruno könne für seine Lieben in Cannstatt Bürgschaft beschaffen. Am 27. März beschreibt Alfred Kaufmann die mittlerweile fatale Lage seiner Familie als Pulverfass, auf dem man sitze. In seiner Not hat er an das Weiße Haus in Washington geschrieben, in der Hoffnung, es würden Kinder von Verwandten seines Vaters ausfindig gemacht, die ein Affidavit stellen könnten. Am 9. April 1940 schreibt Alfred Kaufmann den letzten seiner erhaltenen Briefe an den Neffen. Vom Weißen Haus sei keine Antwort eingetroffen, teilt er mit. Weil er keine Arbeit habe, helfe er seiner Frau bei den Pessachvorbereitungen und sei dabei auf Bilder amerikanischer Verwandter gestoßen. Ob Bruno mit ihnen in Verbindung treten und vielleicht auf diesem Wege ein Affidavit beschaffen könne, fragt er. Mit „Zerren und Reißen“ habe er die Genehmigung bekommen, Brunos Vater fünf Pfund Matzen zum Pessachfest nach Cannstatt zu senden, „dann haben sie wenigstens für die ersten zwei Tage“. „Die Zeit vergeht“, schließt der Brief, „und ich sehne mich fast krank, wieder Arbeit zu bekommen, denn so fort zu leben ist erstens zeitraubend, zweitens wird man älter und drittens verbraucht man alle Tage Geld, selbst bei größter Sparsamkeit.“
Am 10. Mai überfallen deutsche Truppen das Großherzogtum Luxemburg. Noch an diesem, spätestens am folgenden Tag verlässt Familie Kaufmann das Land, geht nach Frankreich,10 erreicht die freie Zone und lebt dort en résidence surveillée. Als in Frankreichs freier Zone am 28. August eine Großrazzia stattfand, die vor allem deutschen und österreichischen Juden galt, fielen vermutlich auch Kaufmanns in deutsche Hände. Die nächste, zugleich letzte verlässliche Nachricht über ihr Schicksal ist das eingangs zitierte Fernschreiben über ihren Transport nach Auschwitz. Da die zugehörige Liste den Großvater nicht nennt, muss angenommen werden, dass Isaak Kaufmann in der Zwischenzeit verstorben ist.

Damit wäre über Alfred Kaufmann und seine Familie gesagt, was zu sagen ist, gäbe es nicht den Bericht über ein merkwürdiges Wiedersehen des Kameraden Gerhard Fritz im Feldpostbrief der NSDAP/Ortsgruppe Winnenden vom 3. November 1942: „Wieder war einer der 32-Tonnen-Panzer des Feindes erledigt worden. Hallstraße 28, Stolpersteine verlegt am 20. Mai 2009."Die Luke öffnete sich: Ein Bolschewist kam mit erhobenen Händen heraus. Sogleich aber erschien eine zweite Gestalt, die mit der Pistole auf ihn feuerte. Jedoch nicht lange. Der deutsche Gruppenführer war noch schneller gewesen, ein dumpfer Knall im Panzer bewies die Wirkung. Jetzt kamen alle herausgekrochen. Zuletzt ein beleibter Bolschewist. Gerhard Fritz stutzte. Dieses Gesicht war ihm doch bekannt. Wo hatte er es schon gesehen. Plötzlich kam ihm die Erleuchtung. War das nicht, der Herr Kommissar, der Viehjude Kaufmann, der vor 1933 unsere Bauern in Winnenden und Umgebung beglückt hatte? Der Pass bestätigte die Aussage des Sowjetkommissars, der in deutscher Sprache von Winnenden erzählte.“11 Will man den Wahrheitsgehalt dieses Berichts prüfen, muss man sich zunächst vergegenwärtigen, dass sich zur Zeit seiner Veröffentlichung, es tobte die Schlacht um Stalingrad, Gerüchte in Windeseile ausbreiteten.12 Nehmen wir dennoch an, dass hier Tatsachen berichtet werden, dann fällt der sträfliche Leichtsinn auf, mit dem sich der Gewährsmann Fritz dem feindlichen Panzer nähert, ehe sich dessen Besatzung ergibt. Was aber Alfred Kaufmann betrifft, so müsste er in sieben Wochen geflüchtet und durch die deutschen Linien in die Sowjetunion gelangt sein. Unterstellt man dem 47-Jährigen diese h13roische Leistung, dann bleibt die Frage, wie der einfache Viehhändler zur selben Zeit die Sprachkenntnis und ideologische Festigkeit erwerben konnte, über die ein bolschewistischer Führungsoffizier zweifellos verfügen musste. Zieht man die bisweilen höchst eigenwillig verkürzte Ausdrucksweise seiner Briefe in Betracht, wird man die Frage jedoch verneinen. Endgültig entlarvt sich der Fritz-Bericht als billige NS-Propaganda, wenn er den Leser glauben machen will, ein deutscher Überläufer habe es in wenigen Wochen zum Sowjetkommissar gebracht – mit deutschen Pass notabene! Will man den Wahrheitsgehalt dieses Berichts prüfen, muss man sich zunächst vergegenwärtigen, dass sich zur Zeit seiner Veröffentlichung, es tobte die Schlacht um Stalingrad, Gerüchte in Windeseile ausbreiteten. Nehmen wir dennoch an, dass hier Tatsachen berichtet werden, dann fällt der sträfliche Leichtsinn auf, mit dem sich der Gewährsmann Fritz dem feindlichen Panzer nähert, ehe sich dessen Besatzung ergibt. Was aber Alfred Kaufmann betrifft, so müsste er in sieben Wochen geflüchtet und durch die deutschen Linien in die Sowjetunion gelangt sein. Unterstellt man dem 47-Jährigen diese heroische Leistung, dann bleibt die Frage, wie der einfache Viehhändler zur selben Zeit die Sprachkenntnis und ideologische Festigkeit erwerben konnte, über die ein bolschewistischer Führungsoffizier zweifellos verfügen musste. Zieht man die bisweilen höchst eigenwillig verkürzte Ausdrucksweise seiner Briefe in Betracht, wird man die Frage jedoch verneinen. Endgültig entlarvt sich der Fritz-Bericht als billige NS-Propaganda, wenn er den Leser glauben machen will, ein deutscher Überläufer habe es in wenigen Wochen zum Sowjetkommissar gebracht – mit deutschen Pass notabene!


© Text: Rainer Redies, Cannstatter Stolperstein-Initiative
© Bilder: Staatsarchiv Ludwigsburg, privat, Anke Redies

  • 1. Serge Klarsfeld: Le Mémorial de la Déportation des Juifs de France. Paris 1972. Convoi N° 27 en date du 2 Septembre 1942. Übersetzt vom Verfasser. Vgl. auch Czech, Danuta: Kalendarium der Ereignisse im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau 1939-1945. Reinbek 1989
  • 2. Vgl. Enzyklopädie des Holocaust. Die Verfolgung und Ermordung der Europäischen Juden, Bd, II, S. 1070 f.
  • 3. Serge Klarsfeld a.a.O.
  • 4. Weil Alfred Kaufmann Deutschland 1939 verlassen hat, geben deutsche Standardwerke über sein und seiner Familie keinen Aufschluss. Den Hinweis darauf verdanke ich Ebbe Kögel, der dankenswerterweise sein Material zur Verfügung gestellt hat. Ein besonderer Dank gilt auch Bruno Kaufmann (Framingham, Massachusetts), der uns die Briefe seines Onkels überlassen und die folgenden Ausführungen kritisch begleitet hat
  • 5. Verzeichnis der Behörden, Mitglieder, Vereine der israelitischen Gemeinden Stuttgart, Cannstatt, Esslingen, Göppingen, Heilbronn, Ludwigsburg und Ulm 1929/30, 14. Jahrgang, S. 80.
  • 6. Briefliche Mitteilung von Bruno Kaufmann, Framingham, USA.
  • 7. Stadtarchiv Winnenden
  • 8. Unter anderem schreibt er am 20. Februar einem Bekannten, den er als Käufer für sein benachbartes Elternhaus zu gewinnen sucht: „Die von Dir gerügten Übelstände (Judenstall u. Frontrückverlegung im Falle eines Abbruchs) sind meines Erachtens nicht so groß, als dass sie nicht beseitigt werden könnten. Ich habe s. Zt. um des nachbarlichen Friedens willen wegen des Judenstalles energischere Schritte unterlassen, meine Rechte aber gegenüber dem Bürgermeisteramt gewahrt, wie Du aus dem hier beigefügten Briefwechsel ersehen kannst. Der damalige Einbau des Judenstalles ohne unsere Einwilligung und in unserer Abwesenheit war eine Rücksichtslosigkeit des Hirschwirts und eine Gemeinheit des Stadtbaumeisters, welch letzterer, wie ich vermute, von den Juden sich hat beeinflussen lassen, sehr wahrscheinlich nicht ohne entsprechende Gegenleistung! Es wurde mir s.Zt. von einem Bekannten gesagt, dass eine Klage auf Entfernung des lästigen Betriebes wenig Aussicht auf Erfolg habe, weil in Waiblingen ein jüdischer Richter fungiere. Heute im dritten Reich dürfte der Ausfall einer Tagfahrt nicht mehr zweifelhaft sein, und ich denke, dass diese Überlegung unseren Nachbar Hirschwirt veranlassen wird, die Übelstände aufgrund meines neuerlichen Einspruchs (siehe beiliegendes Schreiben!) ohne gerichtliche Entscheidung freiwillig zu beseitigen..“ (Stadtarchiv Winnenden)
  • 9. Wohl auf Jom Kippur zurückblickend. Dieser höchste jüdische Feierstag mit strengem Fastengebot wurde 1939 am 18. September begangen.
  • 10. Mitteilung Archives Nationales du Grand-Duché de Luxembourg vom 12. 12..07
  • 11. Stadtarchiv Winnenden
  • 12. In zwei geheimen Stimmungsberichten aus Franken (Dezember 1942 und April 1943) wird die Erzählung,, zu Sowjetkommissaren gewordene deutsche Juden hätten deutschen Soldaten zur Flucht verholfen, ausdrücklich als Gerücht qualifiziert. Vgl.Kulka/Jäckel: Die Juden in den geheimen NS-Stimmungsberichten 1933-1945., S. 510 und 519f
  • 13. Vom 28. August, dem Tag der Ankunft in Auschwitz, bis ca. Mitte Oktober. Diese Annahme setzt für Übermittlung des Berichts aus Russland, dessen Redaktion, sowie für Satz und Druck knapp drei Wochen an.

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